Alexander Grennigloh

ÆON

Als elementarste evolutionäre Prozesse lassen sich die synthetischen und symbiotischen Komplizenschaften der Werkserie ÆON begreifen. Nicht das Wesen der Dinge wird zum Bildgegenstand, sondern vielmehr sind es die wechselseitigen Verknüpfungen und die Durchdringung selbst, die zum Thema werden.
Mit den Simulationen von Räumen und Objekten als faktischen, artifiziell generierten Möglichkeitsfeldern, in welche natürliche Gesetzmäßigkeiten mimetisch eingeschrieben sind, verdichten sich sinnfällige Erkenntnisprozesse. Es zeigen sich Formen spannungsvoller Verbindungen und Momente des Ineinanderübergehens.
Wie viele Konstellationen, Bereiche und Zustände es gibt oder gab, bleibt ungewiss. Einzig gewiss scheinen die Verbindungen zu Neuartigem, welche doch stets mit dem Versprechen einer Entwicklung einhergehen. Was bleibt, ist die Frage nach dem Woher und dem Wohin der plastischen und mitunter fragilen Gestalten und Situationen, mit Aussichten und Möglichkeiten ad infinitum.
Text: Ellen Martin, M.A.

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